Open Call Ausstellung

Wir planen eine Ausstellung! Und dafür suchen wir eure Beiträge. 🔎🖼️😍

Wir haben in Hannover Orte herausgesucht, die Zeitzeug*innen für verschwundene Dinge sind. Orte, an denen mal etwas war, an denen mal etwas stattgefunden hat, die eine Geschichte mit sich tragen: versteckte Geschichte(n), halb- oder unsichtbare Geschichte(n), Geschichte(n) von Verfolgung, Verdrängung, Verlust, aber auch widerständige Geschichte(n).

Die Orte die wir ausgesucht haben sind:
Neustädter Markt
Ihme Zentrum
Halim Dener Platz
Sie befinden sich inmitten von Hannover und sind mit unterschiedlichen Geschichte(n) verknüpft: Verdrängung, Verfolgung, Zerstörung, Gentrifizierung, Industrie, (Gast)arbeiter*innen Viertel, Umweltverschmutzung, Kultur, sozialer Brennpunkt.

Wir möchten die Ausstellung in einen Spaziergang einbetten, der es ermöglicht, die Orte aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen und selbst zu erkunden.

Mit der Ausstellung möchten wir den Raum, den diese Orte mit sich bringen, einnehmen, und wiederum andere – eure – Geschichte(n) sichtbar machen.
Was könnten diese Orte in der Zukunft sein? Welche empowernden, widerständigen Visionen habt ihr?
Welche Geschichten möchtet ihr sichtbar machen?

❤️Für jede*n Künstler*in gibt es ein Honorar.

❓Wer kann sich bewerben? Wir sind offen für Künster*innen, die von Rassismus und/ oder Antisemitismus betroffen sind. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr damit gemeint seid, fragt uns gerne. Wir möchten außerdem mit der Ausstellung in erster Linie Künstler*innen ansprechen, die eventuell nicht sehr bekannt sind oder “professionell” arbeiten. Ihr müsst also kein Portfolio oder Lebenslauf mitschicken. Was ihr ausstellt kann schon woanders veröffentlicht sein, es kann aber auch etwas sein, was ihr erst für diese Ausstellung entwickelt.

❓Was geht? Alles geht. Wir stellen in digital aus, es geht also prinzipiell alles. Skulpturen oder andere dreidimensionale Objekte müssten 3D gescannt werden.

❓Wie bewerben? Schreibt uns eure Idee oder schickt uns Fotos/Texte eurer Kunstwerke. Die Deadline ist der 20. August. Wir wählen dann von den Einsendungen 6-10 Künstler*innen aus, die wir für die Ausstellung einladen und melden uns bei euch bis zum 15. September zurück.


Die Ausstellung ist gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Niedersachsen